Markus-Somm

Dr. Markus Somm

Chefredaktor Nebelspalter

Dr. Markus Somm, geboren am 16. März 1965, ist Verleger und Chefredaktor des Nebelspalter in Zürich. Seine journalistische Laufbahn begann er 1995 mit einem Volontariat beim Tages-Anzeiger, das er mit einem Diplom am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern abschloss. Anschliessend war er von 1996 bis 1999 als Inlandredaktor und von 1999 bis 2002 als Bundeshaus-Korrespondent für den Tages-Anzeiger tätig. Von 2003 bis 2010 arbeitete er als stellvertretender Chefredaktor und Leiter Politik bei der Weltwoche. Danach übernahm er von 2010 bis 2018 die Funktion des Chefredaktors und Verlegers der Basler Zeitung. Im Jahr 2019 war er als Publizist bei Tamedia tätig und wirkte zugleich als Joan Shorenstein Fellow am Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy der Harvard Kennedy School. Seit Januar 2021 ist er Verleger und Chefredaktor des Nebelspalter.

Seine akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Allgemeinen Geschichte, Politischen Wissenschaft und Wirtschaftsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Bielefeld und der Universität Zürich, das er mit einem Lizentiat bei Prof. Dr. Rudolf Braun über das Schweizer Bürgertum in den 1930er-Jahren abschloss. Nach einem Sprachaufenthalt in Cambridge, England, absolvierte er von 2002 bis 2003 einen Master in Public Administration (MPA) an der Harvard Kennedy School der Harvard University. Seine Studienschwerpunkte lagen in den Bereichen Makro- und Mikroökonomie, quantitative Analyse, Management und Leadership, Politikwissenschaft sowie Ideengeschichte. 2019 promovierte er an der Universität Freiburg in der Schweiz zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die industrielle Entwicklung Badens und die Geschichte der BBC zwischen 1870 und 1925.

Markus Somm ist zudem Autor zahlreicher Bücher und wissenschaftlicher Beiträge zur Schweizer Geschichte, Politik und Wirtschaft. Zu seinen bekanntesten Publikationen zählen Christoph Blocher. Der konservative Revolutionär (2009), General Guisan. Widerstand nach Schweizerart (2010), Marignano. Warum die Schweiz keine Grossmacht wurde (2016), Elektropolis an der Limmat. Baden und die BBC, 1870 bis 1925. Die Beschreibung einer Transformation (2019) sowie Warum die Schweiz reich geworden ist. Mythen und Fakten eines Wirtschaftswunders (2021). Seine Werke fanden wiederholt eine breite Leserschaft und erschienen teilweise in mehreren Auflagen. Darüber hinaus veröffentlichte er Beiträge zur Schweizer Politik- und Zeitgeschichte sowie zur Zukunft digitaler Medien.

Markus Somm spricht Deutsch als Muttersprache sowie Englisch und Französisch. Er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.

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